Zugewiesene Arbeitsplätze auf der offenen Fläche – was gibt’s zu beachten bei der Planung?

Zugewiesene Arbeitsplätze auf der offenen Fläche und in Zeiten der COVID-19 Pandemie – was gibt’s zu beachten?

Das Charakteristikum zugewiesener Arbeitsplätze liegt – wie der Name schon verrät – darin, dass jedem Mitarbeiter ein bestimmter Arbeitsplatz fest zugewiesen ist. An diesem Ort erledigen die Mitarbeiter ihre alltäglichen Arbeiten. Viele Unternehmen entscheiden sich dafür, die zugewiesenen Arbeitsplätze traditionell in einzelnen geschlossenen Räumen zu platzieren statt auf einer offenen Fläche. Befürchtungen wie Lärm, Stresspegel, Reizüberflutung und fehlende Individualisierung sind zumeist die Motoren bei der Entscheidungsfindung und -begründung.

  • Doch sind diese Befürchtungen zeitgemäß und somit noch gerechtfertigt?
  • Was ist bei der konzeptionellen Planung der zugewiesenen Arbeitsplätze auf einer offenen Fläche zu beachten?

Hier einige Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema:

Einer der wichtigsten Faktoren bei der Planung spielt die Wohlfühlatmosphäre. Denn Mitarbeiter müssen sich wohlfühlen, um ihre Potenziale vollends ausschöpfen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen zu können. Arbeitsplätze müssen in der Folge u. a. voll ergonomisch ausgestattet sein. So erlauben justierbare Dual-Monitore und höhenverstellbare Arbeitsflächen den Mitarbeitern flexible Arbeitshaltungen einzunehmen und tragen ihren Teil zu steigendem Wohlbefinden und erhöhter Produktivität bei. Voll ergonomisch ausgestattete Arbeitsplätze finden sich zwar auch in Einzelbüros wieder, aber: Durch die Gruppierungen der Arbeitsplätze in der offenen Fläche entsteht darüber hinaus eine unmittelbare Nähe zu den Kollegen. Diese Nähe ermöglicht nicht nur gute Kontaktmöglichkeiten, sondern fördert zudem die Zusammenarbeit im Team. Ein stärkeres Zugehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl ist die Folge. Gleichzeitig erfüllen bewusst und gezielt platzierte Akustikelemente im Zusammenspiel mit Stauräumen und Screens nicht nur ihren funktionalen Nutzen, sondern dienen auch der Abgrenzung und sorgen so für ausreichend Privatsphäre am Arbeitsplatz. Die Gefahr eines zu hohen Lärms und der Ablenkung sowie Reizüberflutung kann so auf ein Minimum reduziert werden. So ist auch der Arbeitsplatz auf einer offenen Fläche für Mitarbeiter geeignet, die längere Zeit an einer Aufgabe konzentriert arbeiten müssen.

Es ist essenziell bei der Planung auch auf weitere Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen. Damit sie sich wohlfühlen, muss es jedem Mitarbeiter möglich sein, seinen fest zugewiesenen Arbeitsplatz jeder Zeit verlassen zu können und sich einen – je nach individuellem Bedürfnis und Anforderung der Aufgabe – geeigneten temporären Arbeitsplatz auszusuchen.  So sollte die offene Fläche in einem ausgewogenen Verhältnis über Bereiche verfügen, die die Kommunikation, die Zusammenarbeit, das Lernen, das Netzwerken, das fokussiertes Arbeiten und das Regenerieren nicht nur sicherstellen, sondern auch fördern.

Eine ästhetisch ansprechende Zonierung und akustisch sowie visuell wirksame Komponenten machen im Zusammenspiel mit individueller Dekoration der Mitarbeiter aus einem offenen Büro einen gern genutzten, der Produktivität förderlichen Arbeits- und Lebensraum.

Hier finden Sie ein Referenzbeispiel, dass zeigt wie dies in der Praxis umgesetzt wurde: https://www.thies-buero.de/persoenliche-arbeitsplaetze/

Arbeitsplätze in Zeiten der Covid-19-Pandemie – was gibt’s zu beachten?

Wenn die Wirtschaft wieder hochfährt, stehen wir alle vor der Herausforderung, die Balance zwischen Produktivität und der Sicherstellung von Gesundheitsstandards zu finden. Wohlbefinden der Mitarbeiter entsteht nur dann, wenn die Rahmenbedingungen für die körperliche, kognitive und emotionale Gesundheit gegeben ist – Sicherheit bildet die Basis dieser drei Aspekte. Bei der Planung von Arbeitsumgebungen vor der Coronakrise wurde vor allem darauf Wert gelegt, neue Arbeitsweisen zu unterstützen und ein hohes Maß an Interaktion zwischen den Angestellten zu gewährleisten, um Kreativität, Innovation, Geschwindigkeit und Agilität zu fördern. Diese Vorgehensweise stellt Unternehmen jetzt vor Herausforderungen am Arbeitsplatz nach Covid-19, da diese nun versuchen müssen, physische Kontakte zu limitieren. Dazu gehören:

  • Offene Arbeitsumgebungen
  • Hohe Dichte an Menschen
  • Gemeinschaftlich genutzte Bereiche
  • Große Mobilität
  • Wohnraumästhetik

Unser Team ist in der Lage, Sie unter Berücksichtigung der durch die COVID-19 Pandemie neu entstandenen Anforderungen fachgerecht und zielorientiert zu beraten. Wir schaffen den perfekten Spagat zwischen Sicherheit der Mitarbeiter auf der einen Seite und Wohlfühlatmosphäre auf der anderen.  Bei der Planung von Arbeitsplätzen beachten wir insbesondere folgende Aspekte, wie:

  • Raumdichte: Mindestabstände, Meetings in offenen Bereichen, mehr zugeordnete Arbeitsplätze
  • Räumliche Anordnung: Umkonfigurieren von Möbeln, Einzeltischen
  • Raumtrennung
  • Raumteilung u.v.m.

Wenn Sie eine unverbindliche Beratung zu diesem Thema wünschen, können Sie uns jeder Zeit kontaktieren. Wir stehen ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Herzliche Grüße

Ihr thies Team